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Leitfaden für Gemeinden zu Abfallsammelstellen und Separatsammlungen

Ökonomischer Spielraum

Umfassende Separatsammlungen, betreute Sammelstellen und die Vielfalt an Dienstleistungen verursachen grosse Infrastruktur- und Personalkosten. Sie bieten jedoch auch ein Höchstmass an Komfort und Attraktivität für die Einwohner/innen. Ist das Sammelstellen-Angebot zu knapp bemessen, sind zwar die Kosten günstig, dafür werden sie möglicherweise weniger frequentiert und können andere Kosten verursachen z.B. für das Wegräumen von Abfällen, die dort nicht gesammelt werden.

Die Entsorgung über den Handel sollte wenn möglich von den Gemeinden nicht konkurrenziert, sondern gefördert werden. Der Detailhandel kennt seine Rücknahmepflichen gut und kommt ihnen nach, auch wenn sie dafür oft keine Werbung machen. Hier ist es wichtig, die Bevölkerung darüber aufzuklären, in welchen Geschäften sie welche Wertstoffe zurückgeben können.

Die regionale Zusammenarbeit von Gemeinden hat sich als effizient und finanziell lohnend herausgestellt. Insbesondere kleine und mittelgrosse Gemeinden profitieren von der Verwendung z.B. eines einheitlichen Containersystems, von gemeinsamen Sammelstellen und anderen Synergien. Das reduziert die Personal- und Logistikkosten erheblich und ermöglicht bessere Materialerlöse.

Ordentliche und saubere Separatsammelstellen sowie spezifisch geschultes Personal generieren zudem Einsparungen durch einen geregelten und effizienten Betrieb.